female:pressure

< PRESS RELEASE ENGLISH >


VISIBILITY

female:pressure is an international online database for female, transgender and non-binary DJs, musicians, composers, producers, visual artists, agents, journalists and researchers working in the realms of electronic music and digital arts. It can be searched after criteria like location, profession, style or name and is a publicly accessible source of information, a tool to disclose the existence and the work of women* in this seemingly male dominated field. In 2019, female:pressure celebrates its 21st anniversary.

Designed and founded by Vienna based Electric Indigo in 1998, female:pressure can be considered a technological answer to the recurring complaints about the alleged lack of female artists in this field. Viennese open source expert Andrea Mayr carried out the programming and continuous advancement of the database. female:pressure can be proud of having almost 2400 members from 75 countries [March 2019]. Most of the members are hyperlinked to their webpages, many can be contacted via e-mail.

"Why are there so few female activists in the electronic music scene?" Each one of the listed artists has heard this question countless times. However, experience shows that women* are hardly less active. In fact, their activities are less recognized and also easily forgotten. The female:pressure project is continuously growing and advancing. Initially planned as a mere insight into the status quo, it now also serves as an archive. Over the years, we broadened the simple focus on women in favour of an explicit inclusion of trans and non-binary members. One e-mail to infoATfemalepressure.net with information about a not yet listed artist and the artist’s confirmation with the necessary data is sufficient to become a member.

VISION

female:pressure emphasizes the practicality and necessity of networking and communication in this area. It serves as a resource to obtain information about female, transgender and non-binary artists and activists from around the world who work in the fields of electronic music and digital arts. All DJs, producers, musicians, composers, singers, MCs, VJs, video artists, graphic designers, photographers, cultural workers, journalists and agents can log in and individually change their entries to keep the provided information up-to-date.

In addition to the website, the artists can also subscribe to an internal mailinglist. The list gives the opportunity for exchange, planning of new projects, help, information, sharing of experiences, and jobs. Important results of the list’s activities were, amongst others, our FACTS Surveys [2013, 2015 and 2017], our press statement #female:pressure, the two-day Perspectives Festival in Berlin [both 2013], the VISIBILITY tumblr, our #Rojava awareness & solidarity campaign [2016] and the female:pressure podcast series [since 2018].

You never walk alone!

< PRESSETEXT DEUTSCH >


SICHTBARKEIT

female:pressure ist eine internationale Online-Datenbank für weibliche, transgender und nicht-binäre DJs, Musikerinnen*, Komponistinnen*, Produzentinnen*, bildende Künstlerinnen*, Journalistinnen*, Forscherinnen* und Vermittlerinnen* aus den Bereichen elektronische Musik und digitale Kunst. Sie kann nach verschiedenen, auch verknüpften Kriterien durchsucht werden und ist in erster Linie ein Werkzeug, um die Existenz und das Schaffen der Künstlerinnen* in dieser scheinbar männerdominierten Szene zu verdeutlichen. 2019 feiert female:pressure 21-jähriges Jubiläum.

female:pressure dient als öffentlich zugängliche Informationsquelle, die 1998 von der Wienerin Electric Indigo als technisch systematisierte Antwort auf die gängigen Kommentare, dass es so wenig Frauen in der Szene gäbe, entworfen und gegründet und von der Open-Source-Expertin Andrea Mayr programmiert wurde. Sie umfasst nun über fast 2400 Künstlerinnen* aus 75 Ländern [März 2019], von denen die meisten zu ihrer Homepage verlinkt und viele auch per E-Mail erreichbar sind. Zusätzliche Angaben beziehen sich auf den Wohnort, die Art der Tätigkeit und den Stil.

Die Erfahrung zeigt, dass Frauen* nicht untätiger sind, sondern ihre Aktivitäten weniger wahrgenommen oder einfach auch vergessen werden. Das Projekt female:pressure wächst und entwickelt sich kontinuierlich weiter. Anfangs als reiner Einblick in den Status Quo geplant, hat die Datenbank nach mehreren Jahrzehnten auch Archivfunktion. Der einfache Fokus auf Frauen hat sich über die Jahre zugunsten einer expliziten Einbindung von trans und nicht-binären Geschlechtern erweitert. Eine E-Mail an infoATfemalepressure.net mit Informationen über eine noch nicht vertretene Künstlerin* und die Rückmeldung der Künstlerin* mit den notwendigen Angaben genügen, um in der Datenbank gelistet zu werden.

VISION

female:pressure betont die Nützlichkeit und Notwendigkeit der Vernetzung und Kommunikation in der Szene und dient als Plattform zur Repräsentation nach "außen". Hier wurde ein Standard etabliert, auf den verwiesen werden kann und den alle Interessierten jederzeit als Informationsquelle nutzen können. Die Datenbank ist nach Regionen, Ländern, Stilen, Berufen und Namen durchsuchbar. So ist es möglich, sich über bestimmte Künstlerinnen* zu informieren oder einfach mal zu schauen, wer wo was macht. Alle auf female:pressure gelisteten Members können sich einloggen und ihren individuellen Datensatz online aktualisieren. So soll die Wahrscheinlichkeit erhöht werden, mit den Informationen auf dem neuesten Stand zu sein.

Parallel zum Webprojekt existiert eine interne Mailingliste, auf der etwas mehr als die Hälfte der Aktivistinnen* subskribiert ist. Dort werden abseits von der allgemein zugänglichen Datenbank Jobs angeboten, neue Projekte ausgeheckt, Kontakte gemacht und verstärkt, Hilfestellungen geleistet, Erfahrungen diskutiert und Informationen ausgetauscht. Wichtige Resultate dieser Mailingliste sind z. B. unsere FACTS Surveys [2013, 2015 und 2017], die gemeinsame Presseerklärung #female:pressure, das zweitägige Perspectives Festival in Berlin [2013], der VISIBILITY tumblr, unsere #Rojava Awareness & Solidarity Aktion [2016] und die female:pressure podcast Reihe [seit 2018].

You never walk alone!